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DAXtuning

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Freitag, 11. November 2011, 17:42

...über die Hydraulikgabel, Baujahr 2004

Ich beklage mich überhaupt nicht über die Dämpfung der Hydaulikgabel (sofern man das so sagen kann?) Ich beklage mich darüber, dass überhaupt keine Stoßdämpfung vorhanden ist!!! Tatsache ist, dass die Gabel, so wie sie geliefert wird, überhaupt kaum dämpft. Die Wirkungsweise von Stoßdämpfern, oder warum man funktionierende haben sollte, müsste jeder Kraftfahrer wissen- nicht nur aus dem KFZ Bereich. Hast Du mal ein Auto vor Dir fahren sehen, dessen Stoßdämpfer vollkommen platt waren? Fährt wie ein Goofymobil, schaukelt trotz fast ebener Fahrbahn unglaublich hin und her, fast eine Belustigung. Wird die Feder durch eine Bodenwelle zusammengedrückt, drückt sie ohne Dämpfung die gleiche Energie wieder heraus, wie sie komprimiert wurde- wie eine Sprungfeder eben. Bei einer Dämpfung wird diese Energie immerhalb des Dämpfers durch Verlagerung von Hydraulikflüssigkeit um deren Reibung in sich vernichtet, bzw. in Wärme umgewandelt. Ob jetzt bei der Madass Gabel des Erstmodells alleine ein anderes Öl helfen kann? Aber ja 8o Die richtige Mischung haben wir bereits in der Erprobung, läuft sehr gut, durch Feinabstimmung ist bestimmt noch mehr zu machen. Als Maßstab noch mal: Wünschenswert währe eine Ausfederzeit von mehr als einer Sekunde, nachdem die Feder zusammengedrückt wurde. Wir möchten also die Dämpfung hinbekommen, nicht die Feder verstärken. Der Gegenschlag bei jeder Unebenheit wird dann ausfallen. Das schont nicht nur die Handballen.
.
Mit sportlichen Grüßen,
Barry Fischer

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Mad Ass

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2

Dienstag, 15. November 2011, 12:03

Gabelöl

Das heißt nur durch die Befüllung mit einem anderen Öl erhalte ich ein respektablere Federcharkteristik.

Welches Öl oder welche Mischung soll ich denn einfüllen?

Grüße
without a trace . . . .

Turboultimate

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Dienstag, 15. November 2011, 19:39

von öl mischen rate ich total ab, aber ich würde mal in des viskosität runter gehen, also zäheres öl. ich fahre momentan 15er öl mit wilbers federn, ist aber auch nicht so das wahre...

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4

Mittwoch, 16. November 2011, 00:27

Dickeres Gabelöl hat auch eine höhere Viskositätsangabe.
Ich empfehle SAE 30 Gabelöl.
Achtung: Gabelöl, Getreibeöl und Motoröl haben eine andere Viskositätsscala.
Beispiel: SAE 75 Getriebeöl ist dünner als SAE30 Gabelöl.

Mad Ass

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Donnerstag, 1. Dezember 2011, 10:20

Was nun?

Einer spricht von Mischung - der nächste rät davon ab.

Eben typisch für ein Forum. Ich selbst würde da auch nicht rumpanschen, sondern eher die richtige Viskosität suchen.

Ich denke die Federn sind auch nicht gerade unwichtig bei der Gabel - progressive sicherlich sowieso.

Welcher Hersteller ist der " Beste " ? Wilbers oder Promoto oder ............ ?
without a trace . . . .

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6

Donnerstag, 1. Dezember 2011, 20:21

Früher war das SAE 30 noch nicht für das Forum entdeckt.
Wir mischten SAE 15 mit 50% Viskositätsverstärker.

Das SAE 30 ist momentan Stand der Dinge.

Die Wilbers Feder ist bestimmt eine Verbesserung.

Für Rennzwecke reichte die Serienfeder mit SAE 30 bereits schon voll aus.

Bin damit auch sehr zufrieden.

Clumbsey

Sir Fell

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Freitag, 2. Dezember 2011, 08:29

SAE

Dickeres Gabelöl hat auch eine höhere Viskositätsangabe.
Ich empfehle SAE 30 Gabelöl.
Achtung: Gabelöl, Getreibeöl und Motoröl haben eine andere Viskositätsscala.
Beispiel: SAE 75 Getriebeöl ist dünner als SAE30 Gabelöl.
Nicht ganze richtig
Getreibeöl SAE scaller wird gemessen, wenn das Öl 212 Grad Fahrenheit Hat ;)
Diese Temperaturen würde nie in den Gabeln erreicht werden 8o
Bei Raumtemperatur ist die 75 Getriebeöl dicker as 30 Gabelöl. ;)
Fell ist Flicht ! !

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8

Samstag, 3. Dezember 2011, 10:11

Die Viskosität nach SAE-Klassifizierung ist nicht absolut zu sehen. Es handelt sich hier keinesfalls um Messwerte, sondern lediglich um Vergleichswerte, deren Aussagekraft sich auf eine fest definierte Gruppe beschränkt. Die Viskositäts-Angaben unterschiedlicher Ölarten sind nicht miteinander vergleichbar, sondern immer nur innerhalb ihrer Gruppe.

SAE 20 Motoröl entspricht ungefähr SAE 80 Getriebeöl

Quelle:
Motoröl – Wikipedia

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Sonntag, 25. Dezember 2011, 13:57

Hallo,

ich habe das härteste öl, das ich damals bei Louis gefunden hab eingefüllt (20W), schoon eine deutliche Verbesserung zum originalzustand, die Dämpfung könnte jedoch noch wesentlich stärker sein.

Eine andere Lösung die Dämpfung zu erhöhen sind ja die Emulatoren, wie z.B. diese hier:

SUZUKI Gold Valve Emulator Kit

Sie werden von oben in die Holme gesetzt und zwischen Feder und innerer Führungsbuchse eingeklemmt. Ihre Funktion ist, die Bewegung des Öls zu be(nicht ver-)hindern, wodurch die Bewegung (ein und ausfedern) "gebremst" wird (der strömungswiderstand erzeugt eine Kraft, die entgegen der Bewegungsgeschwindigkeit wirkt ==> negative Leistung ==> das System gib Energie ab). Zur Verwendung empfiehlt sich meines Wissens nach sehr dünnes Gabelöl einzufüllen, da die Dämpfung durch die Wegverengung erzeugt wird und das Dämpfungsverhalten bei dünnflüssigem Öl besser wirkt.

Diese Teile sind meist sehr teuer, was daran liegt, dass sie noch eine Federgesteuerte Mechanik besitzen, die im Falle einer plötzlichen, sehr großen Druckzunahme die Durchlassöffnung vergrößern (in der Praxis: beim Überfahren eines Huckels, würde sonst ein starker Impuls an bereits erwähnte Handgelenke übertragen werden).

Ich vermute, dass es keine passenden Emulatoren für die Madass-Gabel gibt, aber vielleicht könnte man ja mal ausprobieren, wie sich ein einfacher Einsatz mit einer (nicht zu starken) Verengung verhält. Hat jemand ne Drehbank? 8o

Wenn mein CAD-fähiger Computer wieder läuft, werde ich auch mal versuchen, einen aus möglichst wenig Teilen bestehenden, hohem Druck nachgebenden Gabeleinsatz zu entwerfen.

Grüße,
Martin

magni

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10

Sonntag, 25. Dezember 2011, 17:32

Man kann es genau ausmessen, für jeden Fahrer muss das anders sein, da jeder ein anderes Gewicht hat.
Man stimmt die Gabel so ab :
Öl Konsistenz
Öl Menge
Federspannung
das heißt :
Wie dick ist das öl , je dicker desto langsamer fließt es und verzögert den Dämpfer
Menge mehr Luft = weicher weniger Luft = hart da man die Luft komprimieren kann und das Öl nicht.
Dann die Feder mehr Spannung schwerer Fahrer.

Du brauchst eine Negativ Ausfederung (ausfedern) und eine Einfederung .
Unbelastet muss der Dämpfer auch nach oben ein wenig Spiel haben.
Steht in vielen Heften oder im Internet , Fahrwerkseinstellung

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11

Sonntag, 25. Dezember 2011, 22:16

Hallo Magni,

an sich ist dem nichts entgegenzusetzen, allerdings sollte man noch hinzufügen, dass man mit der Luft im Holm nicht zu sparsam sein sollte, denn wenn man so weit Öl aufgefüllt hat, dass die Luft im eingefederten Zustand auf das Volumen 0 komprimiert wird und das Öl "oben anstößt", dann wird auf Dauer irgendwas nachgeben und Öl austreten, denn das Öl lässt sich wie du schon schriebst nicht komprimieren. Das hat also Grenzen.

Wozu härteres Gabelöl dient ist hier denke ich jedem klar, jedoch erreichen wir anscheinend nichtmal mit dem härtesten verfügbaren Gabelöl den gewünschten Erfolg. Das Öl dicker und dicker zu machen (durch Zusätze oder dickere "nichtgabelöle") ist ab einem gewissen Maß nichtmehr sinnvoll, denn erstens hätte ich gern Gabelöl in meiner Gabel und keinen Honig, zweitens verhält sich die Dämpfung nichtlinearer je dickflüssiger das Öl wird, das macht die Beschreibung des Systemverhaltens sehr schwer und hat beim Überfahren von großen Unebenheiten eine Übertragung von unnötig hohen kräften zur Folge.

Meiner Meinung nach ist die Verwendung von eher dünnerem Öl in Verbindung mit erhöhtem Strömungswiderstand sinnvoller um das gewünschte Systemverhalten der vorderen Fahrwerkshälfte zu erreichen.

Grüße,
Martin

Mad Ass

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12

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 07:12

An X-Racer

Hast schon einen Entwurf gemacht? Würde ich gerne mal sehen. Kann mich eventuell um Fertigung kümmern.

Gabeleinsätze müßte man doch hinbekommen. Werden das nur Drehteile sein?

Der Grundsatz: möglichst wenig Teile, ist genau richtig. Eine gute Konstruktion besteht nie aus einer langen Stückliste!
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magni

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13

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 10:57

Da braucht man nur Stücke von Rohren , 2 Gleichlange und gut :D

X-Racer

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14

Donnerstag, 29. Dezember 2011, 13:26

Hallo an alle,

ich hab noch eine zerlegte Gabel rumliegen, nur leider liegt diese momentan nicht in meiner nähe. Ich werde sie mir bei nächster Gelegenheit ansehn und prüfen wie eng die engste Engstelle des Strömungswegs ist, ich meine mich erinnern zu können, dass das Öl durch sechs Löcher am unteren Ende der inneren Führung strömt.

Einfach ein paar Rohre sind da leider nicht genug, die Teile müssten zwischen Feder und innerer Führung eingeklemmt sein, denn da muss das Öl vorbei, oder was meinst du genau mit deinen gleichlangen Rohren magni?

Wenn ich meine Gabelteile in der Hand habe kann ich ja auch gleich die Maße ermitteln. Dann werd ich hoff ich eine erste Zeichnung posten können. Das erste Teil wird auf jeden Fall nur ein Drehteil pro Holm.

Grüße,
Martin

Mad Ass

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15

Freitag, 30. Dezember 2011, 06:50

Rohre

Rohrstücke hatten einige Gabeln der ersten MadAss drin um die Federn straffer zu bekommen. Das hatte sicher nichts mit dem Oel zu tun.

Außer den Federn hatte ich noch nichts raus aus der Gabel. Mein Nachbar ( ehemaliger Sachshändler ) hatte bei meiner Gabel das Zerlegen übernommen

bevor ich die angegammelten Aluteile gestrahlt und gepulvert hatte. Er hat auch wieder alles montiert. Ich hatte keine Zeit das selbst zu machen und er hatte sich aufgedrängelt.

Übrigens war die farblose Beschichtung der Gabel nach nur einer Fahrt im Winter( 4 km zur Garage ) völlig von Straßenlauge durchgefressen.

Das Alu darunter sah aus wie 15 Jahre alte Auto-Alufelgen.

Ich möchte garnicht wissen was von einer MadAss übrig bleibt wenn sie einen Winter durchweg gefahren würde.

Viele Teile haben leider keine durchgängige Qualität. X(
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magni

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16

Freitag, 30. Dezember 2011, 11:19

Ich glaube da sind nur 3 Löcher pro Holm . Habe schon gehört das die jemand zu geschweißt und kleiner aufgebort hat.
Allerdings bei einer Monkey

X-Racer

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Freitag, 30. Dezember 2011, 18:27

Hallo,

ich habe wie gesagt eine zerlegte Gabel liegen, bei der zuerst Öl ausgetreten war, anschließend waren die Beschichtungen der Gleitbuchsen verschlissen. Gleitbuchsen sind leider nicht einzeln zu bekommen (passende Normteile habe ich noch nicht gefunden), daher habe ich eine gebrauchte Gabel gekauft und die alte liegt nahezu komplett in meiner Baltelgarage.

Die "Rohre" hatte ich auch drinnen in meiner alten Gabel, die haben wie du schon schriebst nix mit der Dämpfung zu tun, die haben aber auch nichtmal etwas mit der Federsteifigkeit zu tun. Ein Irrglaube der sich verbreitet hat ist, dass das Einsetzen einer Hülse als Abstandshalter das Fahrwerk "härter" macht, dabei ändert es lediglich die Gleichgewichtslage. Das Verhältnis von Federverformung und Federkraft bleibt davon völlig unberührt.

Um hier gleich nochwas zu verbreiteten Halbwarheiten zu sagen noch die Zweite Fahrwerksmaßnahme, die immer als Ratschlag gegeben wird wenn irgendetwas nicht stimmt: progressive Federn: Progressive Federn können durch die Zunahme der Steifigkeit mit zunehmender Verformung (Kraft/weg=nichtlinear) über fehlende Dämpfungswirkung beim Bremsen hinwegtäuschen (weniger Eintauchen). Da sie auch bei "zu weichen" linearen Federn eine subjektive Verbesserung bewirken, haben sie sich zur allgemeinlösung bei Fahrwerksfragen entwickelt, wenns auch manchem als Verbessung reicht - optimal ist das selten.

Grüße,
Martin

magni

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Samstag, 31. Dezember 2011, 11:50

Hast du mal von Big Bikes die Sportfedern gesehen.
Die sind kurz und die Buchsen sind dafür Länger .
Die Federn die hier verbaut sind haben eine Wickelung die Progressiv ist (das heißt enge Wicklung und weite Wickelung )
Vielleicht sollte man die Enge Wicklung einfach weg schneiden , dann mit Brenner die Feder wieder etwas anlegen und Schleifen , sodass die Feder zwar Kürzer ist aber nur das Harte von der Feder über ist.
Dann ist die auch Linear gewickelt :thumbsup: Das abgeschnittene wird dann durch eine Längere Buchse ersetzt .

Habe das allerdings noch nicht getestet , müsste aber gehen denn das Gleichgewicht der Federn würde dann stimmen.

Mad Ass

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Samstag, 31. Dezember 2011, 14:27

Ja hier stimmts

Wir nähern uns einer Lösung!
Also wenn irgendwas an Rohrstücken oder Hülsen für Testzwecke gebraucht wird: PN an mich.
Ich helfe gerne um auch zu einer optimalen Lösung bei zu tragen.

Rutscht gut rein Leute, unsere Truppe zieht jetzt los......... Party :thumbsup:
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DAXtuning

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Montag, 2. Januar 2012, 23:54

Das mit dem Verkleinern der Überstöhmlöschern bei der Monkey hatte ich so gegen 2004 zusammen mit der damaligen Wilbers Vertretung gemacht, diese Gabeln waren wirklich komplett unterdämpft, das war soweit die beste Lösung. Je präziser die Gabel ist, desto kleiner kann man die Löscher machen und das Öl dünn halten. Je dünner das Gabelöl ist, desto geringer ist das Losbrechmoment, bzw. das Ansprechverhalten der Gabel. Ebenso ist die Gabel weniger Temperaturabhängig mit dünnerem Öl. Ein sehr dünnes Öl werden wir allerdings kaum benutzen können, denn die Madass Gabel ist nicht gerade in der Preisklasse der Gabel einer GSX-R. Den weichen Teil der Serienfeder abzuschneiden, wie Karsten das geschrieben hat, ist ein prima Sache. Hatte ich bei den ersten 125er Modellen gemacht, die wir dann für Rennzwecke genutzt haben. Offenbar ist der harte Bereich der Feder wirklich auf das Bike berechnet worden, denn die Federrate passt wirklich perfekt wenn das weiche Geschlabber abgeschnitten ist und die Gabel vollkommen vorspannungsfrei zusammengebaut wird. Perfekt dazu ist das SAE 30 Gabelöl, das ich in der Schweiz gefunden habe. Stelle es in Kürze in meinem Onlineshop ein, habe eine Kiste nachgekauft. Bis dahin kann man das 20er in meinem Shop odern und mit dazu schreiben, das man SAE 30 wünscht. Für eine recht gute Gabel braucht man dann nur noch die Feder zu kürzen und das passende Rohr einschieben. Währe schön, für das Forum die exakten Maße zu ermitteln, damit es unsere User leicht haben. Machen dann daraus einen Datenfile für die Download Database ;-)
.
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